Notoginseng ist wiederum Hauptbestandteil der Fertigrezeptur Yunnan baiyao, die der Volksmedizin-Arzt Qu Huanzhang Anfang des 20. Jahrhunderts in der Provinz Yunnan entwickelt hatte. Das Mittel löste weltweites Interesse aus, als es im Vietnamkrieg den Kämpfern des Vietcong und der nordvietnamesischen Streitkräfte bei traumatischen Verletzungen und blutenden Wunden hervorragend half. Seitdem wird es als „Kostbarkeit Chinas und heilige Arznei der Traumatologie“ gerühmt und geschätzt. Die genauen Rezepturen des Yunnan baiyao sind streng geheim.
Inzwischen hat sich das Yunnan baiyao auch in weiteren Anwendungsbereichen bewährt, unter anderem: • Innere Medizin • Gynäkologie • Pädiatrie • Dermatologie
Wissenschaftlicher Hintergrund Chalone
Prof. Li Shunan hatte im Rahmen seiner Forschungen hunderte von im chinesischen Volk überlieferten Erfahrungsrezepturen und geheimen Rezepturen gesammelt, geordnet und ausgewertet. Im Mittelpunkt standen Peptide, Polyole und Mucosaccarid-Aminosäuren als Extrakt aus der Periplaneta americana.
Als eine seiner wichtigsten Erkenntnisse entpuppte sich die Entdeckung einer neuen chemischen Verbindung, die er als „Oligosaccharid-Aminosäuren“ (OHAA5) kennzeichnete. Diese Verbindung entsteht durch die Maillard-Reaktion aus Aminosäuren und Oligosacchariden. Sie weist eine antivirale Wirkung auf und zeigt zudem therapeutische Wirkung auf zahlreiche fibrorisierende Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Lungenfibrose. Wohl wichtigste Erkenntnis ist ihre hemmende Wirkung auf Wachstum und Metastasierung von Tumorzellen durch die positive Regulation von Zellteilung.
Aus dieser Verbindung wurde die sogenannte „Kapsel mit Aminosäure aus der Amerikanischen Großschabe“ entwickelt, die sich inzwischen in zahlreichen klinischen Tests als wirksam erwiesen hat.
Praktische Erfahrungen mit Chalone in China
Chinesische Ärzte berichten aus ihren therapeutische Arbeit mit Chalone von zahlreichen positiven Effekten
Allgemein
• macht es die Blutbahnen durchgängig • nährt es die Säfte • bringt es Muskelfleisch hervor
Bei äußeren Verletzungen
• fördert es die Bildung von Granulationsgewebe • beschleunigt es die Wundheilung • fördert es die Neubildung von Blutgefäßen • verbessert die Mikrozirkulation in Wunden • beschleunigt es die Regeneration von beschädigtem Gewebe • wirkt es bakteriostatisch und antiinflamatorisch • steigert es die Immunfunktion